Alexander Mönch von FreeNow

Alexander Mönch, General Manager von FreeNow für Deutschland und Österreich

Interview

Alexander Mönch zu den FreeNow-Preiserhöhungen

Der Tourenvermittler FreeNow (ehemals mytaxi, jetzt eine gemeinsame Firma von Daimler und BMW ) hat in einer eMail an die angeschlossenen Taxiunternehmen angekündigt, die Preise für die Taxivermittlung ab dem 7. Oktober 2020 deutlich anzuheben. Die App-Vermittlung einer Kundenfahrt schlägt dann mit 12% statt bisher 7% zu Buche, und für die bisher kostenlose Einsteigerfahrt mit einer Fahrtbezahlung per App sollen künftig 6% Provision anfallen. Wir haben dazu Fragen an Alexander Mönch, General Manager für Deutschland und Österreich bei FreeNow gestellt.

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Lese-Empfehlungen

Das schreiben die Anderen

Taxi Heute-Redakteur Dietmar Fund berichtet von zwei Möglichkeiten, erste Eindrücke und vertiefende Kenntnisse des elektrischen Fahrens zu bekommen. So bietet die Volvo-Tochter Polestar Probefahrten an sieben Standorten in Deutschland an, so auch in Hamburg: “Für das auch als Taxi geplante Mittelklasse-Elektroauto Polestar 2 könnten auch Taxi- und Mietwagenunternehmer an sieben Standorten eine Probefahrt online buchen.” Zwar vermeldet der “Polestar Testdrive Hub Hamburg” in der Ruhrstraße 100 aktuell “Leider ausgebucht. Es werden aber täglich neue Testfahrten hinzugefügt“, aber Interessierte sollten es einfach immer mal wieder online versuchen.

Auch “bei Mercedes kann man das Stromern praktisch üben (…) Unter dem Namen EQ Experience bietet die Trainer-Truppe von Mercedes-Benz Driving Experience jetzt „elektrifizierte Fahrsicherheitstrainings“ an. Bei den eintägigen Trainings wird beispielsweise auf dem Sachsenring auf einem Handling-Parcours mit dem batterieelektrischen SUV EQC und mit Plug-in-Hybriden geübt, wie sich die schweren Brummer bei Ausweich- und Bremsübungen verhalten. Daneben steht aber auch eine Ausfahrt auf dem Programm, bei der Strom sparende Kunden lernen können, wie man die verschiedenen Fahrmodi und die damit verbundene Rekuperation so steuert, dass eine maximale Reichweite erzielt wird.” Mehr Infos im Artikel bei Taxi Heute

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Neuer Aufsichtsrat der FFTDeG iG

LHT und FFTD

Veränderungen bei Taxiverbänden

Der zweitgrößte Taxiverband Hamburgs, der LHT, hat nach stürmischen Wochen einen neuen Vorsitzenden gewählt. Der zweigeteilte FFTD, einerseits ein Verband und andererseits eine Genossenschaft, konzentriert sich künftig auf das begonnene Taxi-App-Projekt und löst den Bundesverband auf. Auch hier ist ein personeller Neuanfang gewählt worden.

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Corona-Verordnung

Die aktuellen Regeln für Taxi

Am heutigen Tag tritt in Hamburg die aktualisierte “Corona-Eindammungsverordnung” in Kraft. Darüber hat die Verkehrsbehörde BVM die Taxifahrer der Stadt in einem Anschreiben informiert. Noch gelten für das Hamburger Taxigewerbe keine Bußgelder bei Verstößen durch Taxifahrer oder Fahrgäste. Aber das wird sich aller Voraussicht nach in Bälde ändern.  Außerdem weisen wir auf eine textliche Unschärfe des Anschreibens hin, damit keiner versehentlich in eine unbeabsichtigte Falle tappt.

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LHT

Erdogan nimmt zweiten Anlauf für Aktas-Abwahl

Der neugewählte LHT-Vorstand

Am 20. August hatte das Landgericht Hamburg geurteilt, dass die letzte Mitgliederversammlung des Taxiverbandes LHT fehlerhaft einberufen wurde. Deshalb sei die Abwahl von Hamburgs größten Taxiunternehmer Bülent Aktas als 1. Vorsitzender nichtig. Nun nimmt sein Kontrahent Michael Erdogan, Aktas Vorgänger als 1. Vorsitzender, einen zweiten Anlauf für die von ihm und seinen Mitstreitern angestrebten Aktas-Sturz und lädt zur Mitgliederversammlung (MV) am 04. September 2020 ein.  >>Artikel

Auswertung durch Statistikamt:

BVM schreibt Taxiunternehmer an

Die Hamburger “Behörde für Verkehr und Mobilitätswende” (BVM) baut eine neue Panel-Gruppe für die Taxi-Statistik auf. Dafür wurden jetzt über 400 Taxiunternehmer von der Taxenstelle angeschrieben und um ihre Unterstützung gebeten. Es geht um anonymisierte Daten aus den Fiskaltaxametern, die die Mitarbeiter des Statistikamtes Nord für neue Berichte über die wirtschaftliche Lage des Hamburger Taxigewerbes nutzen möchte.  >>zum Artikel

Umweltschutz

Ein Loblied auf die Langlebigkeit

Autos, die lange halten, sparen nicht nur Kosten, sondern belasten auch weniger die Umwelt. Pro neu gebautem Fahrzeug fallen bis zu einer Tonne Verpackungsmaterial als Müll an. Taxler beklagen schon seit einigen Jahren, dass die aktuellen Fahrzeugmodelle gerade im harten Taxi-Alltag nicht mehr so langlebig sind wie beispielsweise das London-Taxi oder der frühere W124 .

Das könnte sich mit den kommenden Elektroautos und ihren verschleissarmen Antrieben wieder verbessern. Allerdings müssen Taxifahrer ihr Geld mit zuverlässigen Autos verdienen und wollen nicht per Gesetz als unbezahlte Elektroflotten-Tester herhalten. Ein sanfterer Übergang vom bisherigen Diesel zur künftigen Elektroflotte bieten bewährte und langlebige Hybrid-Modelle. >>zum Artikel

Durch Urteil des Landgerichts Hamburg

Bülent Aktas wieder LHT-Vorsitzender

Zwei Wochen, nachdem Hamburgs größter Taxiunternehmer Bülent Aktas als Vorsitzender des LHT gestürzt wurde, stellt das Landgericht Hamburg in einem Urteil den alten Zustand wieder her. Die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung, auf der Aktas und seine Mitstreiter abgewählt wurden, sei nicht ordnungsgemäß erfolgt, urteilt das Gericht. Auch der schon zwei Tage später erfolgte Ausschluss von Aktas aus dem LHT sei nicht rechtens gewesen, wird in dem Urteil ausgeführt. Wir analysieren und dokumentieren das Urteil und seine Begründung.  >>zum Artikel

FFTD vor dem Aus

Tagesordnungspunkt “Auflösung der Genossenschaft”

Am 18. Mai 2019 wurde der FFTD (“Föderation Freier Taxen Deutschland”) gegründet, genauer gesagt: Der erste Teil, nämlich der Verein. Es sollte eine neue Art der Taxler-Vereinigung werden. Eine, die nicht nur redet, sondern auch handelt. Eine “App der Taxifahrer” sollte geschaffen werden als selbstverwaltetes Gegenmodell gegen den ausbeuterischen Plattform-Kapitalismus à la Uber und FreeNow. Für diese spezielle Aufgabe sollte als zweites Standbein die FFTD-Genossenschaft gegründet werden. In der zweiten Jahreshälfte 2019 begann die Geno-Gründung, parallel wurden mehrere zehntausend Euro bei gutwilligen Unterstützern eingesammelt. Ein Jahr später steht der FFTD vor dem Aus. Abgestimmt werden soll darüber am 5. September beim Tagesordnungspunkt “Auflösung der Genossenschaft”.  >>zum Artikel