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Aktuelle Nachrichten

30.06.2014

Letzter Blog-Beitrag: "Uber versteckt sich - eine Spurensuche" (30.6.14)

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26.06.2014

Neuer Blog bei TAXI-MAGAZIN.DE

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24.06.2014

"Taxifahrerproteste haben gewirkt - Wundercar vermittelt keine illegalen Taxis mehr"

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05.06.2014

ARGE-Verbände veröffentlichen Flyer zur Taxidemo 11.6.2014

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27.05.2014

Neuer Weblog NAPPMATER.DE huldigt dem MEISTER

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14.05.2014

Kostenloser Besuch der "Körperwelten"-Ausstellung für Taxifahrer

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08.05.2014

Zwischenstand beim Projekt "Die App der Taxifahrer"

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29.04.2014

HTV sagt "Hobby-Taxis" von Wundercar, Uber & Co. den Kampf an

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14.03.2014

mytaxi verliert durch neues Tourensystem 1000 Taxis

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27.02.2014

BZP veröffentlicht Wissensdatenbank taxipedia.info

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KOMMENTAR Testurteil für ADAC-Taxi-Test: Mangelhaft

Und jährlich grüßt das Murmeltier ... und der ADAC buhlt mit einem "Taxi-Test" um mediale Aufmerksamkeit. Leider stellt der Autoclub die seit Jahren bekannten methodischen Mängel nicht ab, weshalb sein "Taxi-Test" nur die Bewertung "mangelhaft" verdient.
 

HOBBY-TAXIS: Ein Wundervoller Nachmittag

Zum gestrigen Samstag hatte Wundercar, eine neue Internetplattform für illegale Hobby-Taxis, zum Grillfest an die Hamburger Alster eingeladen. Die Gelegenheit, auf öffentlichem Grund die Wundercar-Fahrer über die gültige Rechtslage bei Personenbeförderungen aufzuklären, haben sich einige Hamburger Taxifahrer nicht nehmen lassen. Der Gründer und Geschäftsführer Gunnar Froh verlor mehr als einmal die Contenance.

 

MYTAXI: Das Desaster der "Fairmittlung" in Zahlen

mytaxi hat vor wenigen Tagen eine unfreiwillig erhellende Werbeschrift an die "Lieben mytaxi Fahrer(innen) und Taxiunternehmer(innen)" gesandt. Darin enthalten sind fünf wirtschaftliche Kennzahlen, welche den Erfolg der neuen „Fairmittlung“ belegen sollen. Beim Nachrechnen ergeben die Zahlen eher die Dokumentation eines Scheiterns.

 

Der Weg hin zu einer "App der Taxifahrer"

Vor wenigen Woche kündigte mytaxi völlig überraschend Tausenden Taxiunternehmern und Fahrern in Deutschland die Verträge. Für viele Taxikollegen ist seitdem klar: Wir brauchen eine eigene App, eine „gewerbeeigene Vermittlung“, bei der kein Start-Up und kein Investor unsere Fahrgäste plötzlich als sein Eigentum betrachten kann. Deswegen laufen derzeit die Vorbereitungen für eine „App der Taxifahrer“. Ein aktueller Zwischenbericht. (UPDATE: Link zu Satzung korrigiert)

 

DEBATTE: Welchen Anforderungen muss eine neue, eine "gewerbeeigene" Tourvermittlung genügen?

Derzeit gibt es in Taxifahrerrunden, realen und virtuellen, Diskussionen über eine neue, eine "gewerbeeigene" Tourvermittlung, insbesondere eine "App der Taxifahrer". Grundlage der Diskussionen sind die enttäuschenden Erfahrungen mit dem externen Tourvermittlungs-Dienstleister mytaxi, der vor vier Jahren als freundliche Alternative zu den als autoritär und bevormundend empfundenen herkömmlichen Taxizentralen gestartet war. Die wenigen gleichermaßen demokratisch organisierten wie auch wirtschaftlich erfolgreichen Zentralen sind "closed shops", welche keine zusätzlichen Mitmacher aufnehmen. Deshalb sind diese für viele engagierte Taxler keine Alternative zu mytaxi. Welche Anforderungen muss aber ein neuer Tourenvermittler erfüllen, wie kann so etwas aufgebaut werden? Ein Vorschlag zur Praxis von Clemens Grün.

 

MYTAXI: Die sieben Todsünden der App-Revolutionäre

Nicht nur die Bibel, auch die Taxifahrer-Wirklichkeit kennt "Sieben Todsünden". Im Falle von mytaxi sind es die Arroganz, die Ausbeutung, die Besserwisserei, die Intransparenz, die Maßlosigkeit, die Trägheit sowie der Pakt mit dem Teufel. Die Leitung des Hamburger Start-Ups scheint überfordert zu sein, diese zahlreichen Fehlentwicklungen aus eigener Kraft zu stoppen. Ob kommende Rückschläge zu besseren Einsichten verhelfen werden, oder die Investoren korrigierend eingreifen müssen, wird sich herausstellen. Sicher ist: Wenn mytaxi seine zahlreichen Probleme nicht aus eigener Kraft lösen wird, dann wird das - wieder einmal - der Markt richten.

TAXIFORUM: Offener Brief "Wider Zensur und Unlesbarkeit im DAS-Taxiforum" (UPDATE)

In einem Offenen Brief "Wider Zensur und Unlesbarkeit im DAS-Taxiforum", der hier dokumentiert wird, hat der Redakteur der hiesigen Webseite TAXI-MAGAZIN.DE, Clemens Grün, dem Betreiber des größten und meistgelesenen deutschsprachigen Taxiforums Jürgen Rückin begründet, warum er künftig an den dortigen Diskussionen nicht mehr teilnehmen wird. In dem "Offenen Brief" wird an zahlreichen Beispielen belegt, mit welcher Einseitigkeit, ja: Perfidität die Administratoren und Moderatoren seit der Umstellung des DAS-Taxiforums vor wenigen Wochen agieren. Bemerkenswerterweise ist Jürgen Rückin auf keine einzige der vielfachen und detailiert belegten Zensur-Vorfälle eingegangen (siehe Anhang) - zu deutlich ist die Sprache, die das unverantwortliche Treiben spricht. Auch blendet der unter dem Kürzel "jr" schreibende Forums-Admin aus, dass sich über diese neue Qualität der Forumszensur längst auch andere beklagen, so z.B. der Forums-Teilnehmer mit dem Account-Namen "marcus". Und wie zum Beweis des Vorwurfs eines Mangels an demokratischer und fairer Streitkultur werden "Offener Brief" und Gegenrede der allgemeinen DAS-Leserschaft vorenthalten. Nur die Minderheit der Forums-Leser, welche sich persönlich anmelden, bekommen die beiden Texte überhaupt zu Gesicht. Der Höhepunkt der Verhöhnung der eigenen Forums-Teilnehmer ist die Tatsache, dass diese durch technische Tricks daran gehindert werden, selbst Stellung zu nehmen. Lustigerweise wurde selbst in den "Offenen Brief Wider Zensur ..." von jr zensierend eingegriffen. Der Fisch stinkt auch hier vom Kopfe her.

UPDATE: Mein privater DAS-Account ist nach Veröffentlichung dieser kritischen Zeilen vom Admin gesperrt worden. Unsouveränität, Dein Wohnort sei Oldenburg.

 

MYTAXI: Fragliche Wirksamkeit der Vertrags-Kündigungen

Die starke öffentliche Kritik an mytaxi wegen der Massen-Kündigung der Teilnahmer-Verträge hält an. Empört zeigen sich viele aus dem Taxengewerbe auch wegen des geplanten Systems aus Tourenauktion und anteiliger Vermittlungsprovision. Dabei mischt sich berechtigte Kritik mit überzogener, und so mancher "Zentralist" erfreut sich nun an Revanche-Fouls. Dabei sind einzelne Aspekte der geplanten Änderungen zumindest diskussionswürdig. Die Chance zur sachlichen Bewertungen ist aber durch das nassforsche Vorgehen des Hamburger Start-Ups kaum gegeben. Die überraschenden Kündigungen und der ausgeübte Druck, die neuen, einseitig diktierten Verträge zu akzeptieren, wollen einflussreiche Hamburger Mehrwagen-Unternehmer nicht hinnehmen und im direkten Gespräch "auf Augenhöhe" zu einmer gemeinsamen Lösungen mit mytaxi kommen. Die mögliche Unwirksamkeit der per eMail versandten Kündigungen könnte die für solche Gespräche notwendige Zeit verschaffen. Ein Lagebericht von Clemens Grün.

 

MYTAXI: Der Pionier der Taxi-Apps am Scheideweg

2010 startet mytaxi, zuerst in Hamburg, sein Tourvermittlungs-Geschäft mit einer innovativen, auf Smartphone-App und mobilem Internet basierenden Technik. Wesentliche Gründe für die moderne Erfolgsgeschichte waren, neben der modernen und preisgünstigen Technik, eine faire Abrechnung ausschließlich nach Menge der vermittelten Touren sowie der neue Stil als kundenzugewandter Dienstleister. Das angekündigte, deutlich kompliziertere und im Ergebnis auch teurere Preismodell erzeugt Widerstand im Taxengewerbe. Vor allem aber die überraschenden flächigen Vertragskündigungen stoßen Tausende von Taxiunternehmer, die zahlenden mytaxi-Kunden, vor den Kopf. Das Hamburger Start-Up droht aus der bisherigen Erfolgsspur zu springen. mytaxi-Teilnehmer und Taxiverbände haben ihren Widerstand gegen die drohenden Veränderungen angekündigt, erste Gruppen diskutieren über Alternativen. Clemens Grün, seit 2010 als damals erster regulärer Android-Fahrer bei mytaxi dabei, beschreibt den aktuellen Stand.

 

RECHT: Taxiunternehmer können ihre Krankenkassen-Beiträge senken

Viele selbstständige Taxenunternehmer können ihre Kosten für die Krankenkassen senken, wenn sie ein freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse sind. Über die Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Beitragssenkung berichtet Christian Lüdemann.

FISKALTAXAMETER: Tesymex profitiert von deutlichen Zuwächsen

Die Hamburger Verkehrsgewerbeaufsicht in der "Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation" hat heute Zahlen über die aktuelle Zunahme an Fiskaltaxametern veröffentlicht. Von der Zunahme und einem Umschwenken des Hansafunks profitiert insbesondere der Hamburger Anbieter Tesymex. Viele Unternehmer der Grindelhof-Großzentrale könnten dagegen bei der Fiskaltaxameter-Förderung leer ausgehen.

KOMMENTAR: Keine Bewährung für den Hansa-Sumpf

In der Berufungsverhandlung gegen die drei ehemaligen Hansa-Vorstände ging es diesmal ganz schnell. Die Angeklagten zeigten Unrechtsbewußtsein und bekamen in der zweiten Instanz dafür alle Bewährungsstrafen. Damit ist sind die langjährigen "Schwarzen Kassen" von "Hansa Funktaxi e.G." strafrechtlich aufgearbeitet. Politisch sind sie noch lange nicht ausgestanden.

Hamburger Taxifahrer siegt über Mercedes

An unwahre Werbebehauptungen haben sich viele schon zu stark gewöhnt. Doch ein Hamburger Taxifahrer wollte die erkleckliche Differenz zwischen dem beworbenen und dem tatsächlich deutlich höheren Treibstoffverbrauch seines neuen Merecedes-Taxis nicht klaglos hinnehmen. Mit langem Atem und einer Rechtschutzversicherung im Rücken siegte David über Goliath. Jetzt muss ihm der Stuttgarter Autobauer die Differenz der versprochenen und der realen Kosten ersetzen.

OVG-Urteil stärkt Behördenposition zu Taxenfarbe und -werbung

Mehrere Entscheidungen der letzten Wochen bestimmen die Diskussionen um Farbe und Fremdwerbung auf Hamburger Taxen. Das Hamburger Oberverwaltungsgericht hat mit einem Urteil vom 10. August 2012 die behördliche Praxis der Hamburger Verkehrsgewerbeaufsicht bestärkt. Danach bleibt es grundsätzlich bei der Taxifarbe Hellelfenbein, der auf Taxen zu plazierenden Werbung werden weiterhin enge Grenzen gesetzt. Alle Hansa-Taxen bekommen künftig eine einheitliche Werbebeklebung, und Taxen der "Prima Clima"-Flotte dürfen nun ebenfalls rückwärtig mit Umwelteigenschaften werben.

PHAETON-TAXI: Ein Sonnenwagen auf Crashkurs

Noch sind es ein knappes Dutzend, aber nach den Machern sollen es schon in ein paar Jahren einhundert sein: Die Oberklassewagen der "Phaeton Taxi GmbH" sieht man jetzt häufiger auf Hamburgs Straßen. Bei vielen Taxenunternehmern erzeugen sie eine Mischung aus Erstaunen, Furcht und Wut. Ein Besuch in der Firmen-Zentrale in Lohbrügge.

DEBATTE: Hamburger Modell 2.0

 

Die behördliche Veranstaltung "Fahrerentlohnung im Taxengewerbe" am 20.Januar 2012 markiert den Beginn einer Zeitenwende im Taxengewerbe. Der thematisch verengte Titel der Veranstaltung darf niemanden darüber hinwegtäuschen, dass nunmehr von Staatsseite zahlreiche illegale Sonderwege im Taxengewerbe im Hinblick auf Entlohnung und fehlenden Arbeitsschutz bekämpft werden. In einem Debattenbeitrag versucht Clemens Grün eine erste Bewertung und einen Ausblick auf die zu erwartende Mechanik des kommenden Umbruchs.

BÜROKRATIE: Hürden und Kosten der Konzessions-Verlängerung in Hamburg

Die Konzessionsverlängerung ereilt jeden Taxiunternehmer, in der Regel alle fünf Jahre. Christian Lüdemann hat dieses bürokratische Prozedere gerade hinter sich und berichtet über die aktuell von der Taxenaufsicht geforderten Unterlagen und Nachweise. Und er ist verstimmt über eine 80%ige Gebührenerhöhung innerhalb von fünf Jahren in Zeiten einer Umsatz-Stagnation im Taxengewerbe.

LOHNTARIF: Gutsherrenart oder Sozialromantik? Eine Branche im Umbruch

Kaum ein Thema hat in den letzten Tagen so hohe Wellen geschlagen, wie die derzeitig hitzig geführte Diskussion um Entlohnungsmodelle und die Zukunft des Verhältnisses zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Eine Lagebetrachtung von Marcel Bonacker (angestellter Taxifahrer).

HANSA: Harte Strafen im "Schwarze Kassen"-Prozess

Das Gericht hat harte Urteile gegen die drei ehemaligen Hansa-Vorstände Kruse, Huck und Gieselmann wegen des Betreibens von "Schwarzen Kassen" gefällt und alle drei zu Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt. Nur der geständige Gehilfen "Charly" J. wurde mit 6 Monaten auf Bewährung milde verurteilt. Die Härte des Gerichts ist die Folge einer von den Angeklagten und ihren Verteidigern völlig falsch eingeschätzten Rechtslage.

ADAC-TAXITEST: Nicht nur Defizite, auch die Ursachen benennen

Der ADAC-Taxitest 2011 schlägt hohe Wellen. Die medialen Zustimmungen lassen viele der Ursachen für die kritisierten Zustände außer Acht. Wer ernsthaft an Verbesserungen für die Kundschaft interessiert ist, wird um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Taxifahrer und -Unternehmer nicht herumkommen.

MEDIEN: Deutscher Presserat "missbilligt" Spiegel-Online-Artikel über Taxifahrer

Der Deutsche Presserat hat "Spiegel Online" für einen Artikel über Taxifahrer wegen eines "kollektiven, ... abwertenden Urteils" eine "Missbilligung" ausgesprochen. Beschwerdeführer Clemens Grün, Redakteur bei TAXI-MAGAZIN.DE, erläutert die Beweggründe des Beschwerdeausschusses.

HANSA: Die Anwälte werfen den letzten Rettungsanker

Das Gericht lehnte heute erwartensgemäß verschiedene Beweisanträge der Verteidigung ab, nach denen zumeist schon einmal vorgeladene Zeugen erneut vor Gericht aussagen sollten. Daraufhin stellten die Anwälte, eine drohende Verurteilung ihrer Mandanten vor Augen, einen Befangenheitsantrag gegen das Gericht.

HANSA: Lohse war Kontrolleur der "Schwarzen Kassen"

Heute wird der Prozess um die "Schwarzen Kassen" von Hamburgs größter Taxenvermittlung fortgesetzt. Beim letzten Verhandlungstag sorgte die Aussage des aktuellen Vize-Chefs Thomas Lohse für Aufsehen, der erst zugab, früher die Buchhaltung der "Schwarzen Kassen" selbst geprüft zu haben und dann die weitere Zeugenaussage verweigerte. Die Richter möchten am liebsten heute die Beweisaufnahme schließen.

RUFSÄULEN: Autoruf modernisiert die "Minis"

Hamburgs älteste Taxizentale "Autoruf" modernisiert, kurz vor ihrem 100. Geburtstag, ihre Taxiposten-Rufsäulen. Die antiquierten grünen "Minis" mit Festnetzanschluss werden schrittweise gegen moderne Rufsäulen ausgetauscht, die  mit Solarstrom betrieben werden und auf Handy-Mobilfunk basieren. Solche kabellosen Taxi-Rufsäulen lassen sich schneller versetzen, wenn, wie neulich am Bahnhof Altona geschehen, ein Taxenposten verändert oder gar verlegt wird.

TAXIPOSTEN: Taxinotstand in Altona

Seit der Taxiposten am Bahnhof Altona vor etwa zwanzig Jahren in die Sackgasse zwischen Bus- und Fernbahnhof verlegt wurde, gibt es Probleme mit der mangelnden Kapazität. Weil die Anzahl der Stellplätze zu gering war, standen die Taxen teils bis in die Postenzufahrt und behinderten Stadtbusse. Die Straßenverkehrsbehörde hat das Problem auf eigenwillige Weise gelöst: Sie reduzierte die Bereitstellungsfläche für Taxis drastisch.

HANSA: Jeder gegen jeden im "Schwarze-Kassen-Prozess"

"Mindestens einer lügt hier", war der einhellige Kommentar von Richter und Staatsanwältin, nachdem der frühere Hansa-Aufsichtsrat Manfred Bley als letzter Zeuge des zweiten Verhandlungstages gegen drei ehemalige Hansa-Vorstände wegen Untreue seine Sicht der Rolle des Aufsichtsrates in der sogenannten Schwarzgeld-Affäre dargestellt hatte. Vom legendären genossenschaftlichen Zusammenhalt war nicht viel zu spüren. Zwar beteuerten alle drei aussagewilligen Aufsichtsratsmitglieder wortreich ihre weitgehende Ahnungslosigkeit, auch in Bezug auf die Schwarzgeldbeschaffung. Bei der Darstellung ihrer Aufklärungsbemühungen offenbarten sich aber neben Erinnerungslücken auch weitgehend divergierende Wahrnehmungen der Vorgänge.

HANSA: Angeklagte belasten Aufsichtsrats-Vorsitzenden schwer

Beim heute weiter laufenden Prozess gegen ehemalige Größen der umsatzstärksten Hamburger Taxivermittlung "Hansa Funktaxi eG" (HFT) werden jetzt und an den nächsten Verhandlungstagen eine Reihe wichtiger Genossenschafts-Mitglieder vernommen. Vorgeladen sind auch der aktuelle Vorstands-Vorsitzende Dirk Schütte sowie der seit 2006 amtierende Aufsichtsrat-Vorsitzende Thomas Hofschulte. Letzterer war von den Angeklagten am vergangenen Mittwoch schwer belastet worden.

TAXITARIF: Der Hamburger Tarif im Städtevergleich

Das Empfinden der Kunden, ob eine Dienstleistung besonders günstig oder teuer angeboten wird, ist subjektiv. Als Maßstab dient oft der Preis eines ähnlichen Angebots in einer anderen Region. Der Hamburger Taxitarif wird im Städtevergleich meist als teuer empfunden, weil die Vergleiche häufig nur auf der Basis der Kilometer-Preise angestellt werden. Wird die preissenkende Hamburger Karenzminute zur Beurteilung mit herangezogen, zeigt sich, dass Taxifahren in Hamburg sogar günstiger ist als in vergleichbaren Städten. Wir veröffentlichen hier unsere Ergebnisse als Tabellen auf der Basis unserer Testfahrten aus dem Vormonat Mai 2011.

KARENZMINUTE: Neue Testfahrten dokumentieren erhebliche Einbußen

Ein von TAXI-MAGAZIN.DE in Zusammenarbeit mit Taxi Altona durchgeführter Test zu den Auswirkungen des Fortfalls der verkehrsbedingten Wartezeit hat ein klares Ergebnis zu Tage gefördert: Die finanziellen Einbußen der Hamburger Taxifahrer sind gravierender als von Vielen erwartet.

KARENZMINUTE: Die Kosten des gescheiterten Experiments

Die Abschaffung der verkehrsbedingten Wartezeit im Hamburger Taxitarif vor zehn Jahren sollte den Kunden genau kalkulierbare Preise bescheren. Durch die Sicherheit vor unerwarteten Preisschwankungen hoffte man neue Kunden zu gewinnen und so die Auftragslage zu verbessern. Das gewagte Experiment wurde von den Verantwortlichen mit wenig Engagement und Sachkenntnis durchgeführt. Der Preis, den das Hamburger Taxengewerbe dafür zahlt, ist weitaus höher als erwartet, wie Testfahrten von TAXI-MAGAZIN.DE jetzt ergaben.

FISKALTAXAMETER: Neue Geräte schützen nicht vor Manipulationen

Die Taxameterdaten sollen sicher sein gegen Manipulationen - das ist der Kern des Konzeptes vom Fiskaltaxameter. Doch die inkonsequente Umsetzung eröffnet, ausreichender Wille zur illegalen Tat vorausgesetzt, auch künftig zahlreiche Möglichkeiten zur Verkürzung der offiziellen Einnahmen - und können sogar Umsatzverkürzungen begünstigen.

FISKALTAXAMETER: Hamburgs Weg in die Schöne, Neue Taxi-Welt

Bürgerschaft und BSU machen den Weg frei zur großflächigen Einführung des sogenannten Fiskaltaxameters in Hamburg. Durch eine Computer-Signatur soll es künftig ausgeschlossen werde, dass Taxameterdaten heimlich nachträglich verändert werden. Die Befürworter hoffen, durch die Verknüpfung von Tour-, Personal- und Ortsdaten nicht nur den kleinen Steuer-Schummlern das Leben schwer zu machen, sondern besonders die als Bestandteil des Geschäftsmodells großer Taxenbetriebe vermuteten systematischen Verletzungen von Steuer- und Arbeitszeitrecht aufzudecken.

 

MEDIEN: Wie ein "Spiegel-Online"-Kolumnist fehlende Taxi-Recherche durch Herrenreiter-Posen kompensiert

"Spiegel Online"-Autor Tom König regt sich in seiner heutigen Kolumne "Warteschleife" über "Serviceknalltüten" bei Hamburger Taxifahrern auf. Seine heute veröffentlichten Negativ-Erlebnisse garniert er allerdings mit einer gehörigen Portion Ahnungslosigkeit und Herrenreiter-Attitüde. Eine subjektive Kolumnen-Kritik von Clemens Grün.

TAXITARIF: Streit und Ungewissheiten bei der Erhöhung für 2011

Streit paradox um die diesjährige Tariferhöhung: Die BSU möchte möglichst schnell eine Tariferhöhung für die Hamburger Taxen erreichen - und die Gewerbevertreter sind dagegen. Sie fordern stattdessen die Streichung der Karenzminute.

HANSA: Start des Prozess-Marathons um "Schwarze Kassen" (UPDATE)

Der Prozess gegen die ehemaligen Hansa-Vorstände Kruse, Gieselmann und Huck wegen der "schwarzen Kassen" wurde am 16.3.2011 eröffnet. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die drei sowie zwei Helfer wegen "Untreue" erhoben. Der Antrag der Verteidiger auf Einstellung des Verfahrens wurde vom Gericht abgelehnt.

UMWELTTAXEN: Warum müssen ausgerechnet wir die Welt retten?

In einem persönlichen Meinungs-Beitrag kommentiert SVEN ALTHORN, Taxi-Unternehmer und Vorstand bei "Taxi Altona e.G.", seine Sicht auf das Thema "Umwelttaxen".

TAXI-MAGAZIN: Willkommen bei der neuen Webseite für das Hamburger Taxen-Gewerbe

Eine Lücke soll geschlossen werden: Für das Hamburger Taxen-Gewerbe werden hier ab sofort aktuelle Nachrichten, faktenreiche Hintergrund-Berichte und viele unterschiedliche Meinungsartikel veröffentlicht.